Geschafft!

Ich kann es kaum glauben: das Kursende ist da! Über ein halbes Jahr gehörte der Netzworking-Kurs zu meinem Arbeitsalltag und zu meiner Freizeit.

Da ich eine absolute Anfängerin im Social Web war, stellten sich mir große Herausforderungen: die Anmeldung bei Facebook, die Einrichtung eines Blogs und dann auch noch der Kauf eines Smartphones. Aber sich auf etwas Neues einzulassen, ist immer eine berufliche und persönliche Bereicherung.

Da der Kurs auf unseren Dienstrechnern nicht lief, habe ich mich nach kurzer Zeit entschlossen, auf meinem privaten PC in meiner Freizeit daran weiter zu arbeiten. So konnte ich mir meine Zeit besser einteilen und hatte auch mehr Ruhe. Die ursprünglich angegebene Zeit von 1 Stunde reichte nur selten, realistischer waren     2 Stunden pro Woche.

Ich habe viele Portale und Themen kennengelernt von den ich noch nie etwas gehört habe und die mir bekannten habe ich besser kennengelernt. Besonders interessant fand ich die Kapitel, die mit Bildern und Bildrechten zu tun haben  und das Thema Social Reading. Besonders schwierig war für mich das Kapitel RSS-Feeds.

Die Kursinhalte waren so vielfältig und umfangreich, dass wir erst langsam sortieren müssen, was für die tägliche Arbeit in von Bedeutung ist und was umsetzbar ist.

Sehr positiv fand ich, dass unser gesamtes Team am Kurs teilgenommen hat und auch durchgehalten hat. Es gab lebhafte Diskussionen und einen intensiven Austausch.

Zum Schluss noch einen herzlichen Dank an das Team der Fachstelle!

 

 

 

 

Weltenbauen

Nun zum letzten Kapitel des Netzworking-Kurses: „Weltenbau“ aus den Bereichen Fantasy und Science Fiction.

Wer sich auf diese „Welt“ einlässt, muss über einen persönlichen Zugang dazu verfügen. Obwohl ich gerne in die Fantasie-Welten eines Romanes eintauche, muss es doch irgendeinen Bezug zur Realität geben, damit ich bei der Stange bleibe. Schon mehrmals habe ich versucht den „Herr der Ringe“ und „Das Lied von Eis und Feuer“ zu lesen. Aber ich habe immer nach wenigen Seiten aufgegeben, weil diese Fantasy-Welten mir fremd sind.

So habe ich auch nur einen kurzen Blick auf das „Mittelerde-Portal“ und das „Game of Trones-Wiki“ geworfen und wieder festgestellt, dass ich dazu einfach keinen Zugang habe. Nein, ich könnte dort nichts veröffentlichen.

Falls in der Bibliothek ein Mitarbeiter Spaß am „Weltenbauen“ hat, kann ich mir durchaus vorstellen, dass man mit seinen interessierten Lesern in diese Welten einsteigt.

Genau wie ich diese Fantasy-Romane anbiete, obwohl ich mich nicht für sie interessiere und sie nicht lese, kann ich unseren Nutzern trotzdem zu diesen Themen Angebote machen. Man kann auf die entsprechende Portale hinweisen oder Räumlichkeiten für Treffen und Veranstaltungen der Fan-Gruppen aus diesem Bereich zur Verfügung stellen bzw. mit Fan-Gruppen zusammenarbeiten.

 

 

 

 

 

 

 

LibraryThing for Libraries

Nachdem ich eine Woche krank war und dann anschließend in Urlaub, fällt mir der Einstieg in Netzworking etwas schwer. Aber schließlich sind es nur noch zwei Lektionen und dann winkt der Abschluss.

Das neue Thema ist ein Anreicherungsdienst für Bibliothekskataloge: Librarything for Libraries. Bekannt sind diese Zusatzinformationen, „Stöberfunktionen“ und die Buchrezensionen von den Online-Buchhändlern.

Ich habe mir einen älteren und bekannten Romantitel ausgesucht „Schneewittchen muss sterben“ und in allen angegebenen Bibliothekskatalogen eingegeben.

Den Online-Katalog der Stadtbücherei Kamp-Lintfort fand ich optisch nicht so ansprechend und konnte auch keine Zusatzinformationen zu meinem Titel finden.

Der Katalog der Stadtbüchereien Düsseldorf war durch seine vielen Funktionen etwas verwirrend und unübersichtlich. Beim Aufrufen des Einzeltitels aus der Trefferliste bekommt man dann die Zusatzinformationen nach den Exemplarangaben: Kundenrezensionen, vergebene Tags von LibraryThing-Nutzern, weitere Buchempfehlungen der Stadtbüchereien Düsseldorf und zum Schluss weitere Ausgaben und Übersetzungen des gesuchten Titels. Es gab nur zwei Rezensionen, die nicht so aussagekräftig waren. Unter den Tags, die meinem Titel zugeordnet waren, bekam man eine größere Menge weiterer Buchtitel angezeigt. Die weiteren Buchempfehlungen waren mit neun Angaben dann übersichtlicher.

Ganz anders aufgebaut ist der Opac der Stadtbibliothek Gütersloh, der eindeutig mein Favorit ist. Er ist klar strukturiert und nicht überfrachtet. Wenn man den Einzeltitel aufruft, sind auf der rechten Seite mehrere Symbole: Druckfunktion, Social Bookmarking, Buchempfehlungen, Link zu Amazon, Link zu Wikipedia und Link zu YouTube. Die auf der Startseite angekündigten Besprechungen und Tags zum Einzeltitel konnte ich allerdings bei meinem Titel nicht finden.

Eindeutig sind die Opac-Anreicherungen wie Besprechungen, Tags  und Buchempfehlungen eine interessante Sache.Die Funktionen, die die Kunden beim Online-Kauf gewohnt sind – Stöbern, Bewerten und auf ähnliche Artikel aufmerksam machen – kann man dadurch auch den Bibliotheksnutzern anbieten. Man braucht dafür natürlich einen modernen Opac, der diese Möglichkeiten zulässt.

 

 

 

 

 

Social Reading

Bisher waren mir die Plattformen zum Thema „Social Reading“ nicht bekannt. Meine Informationen zu Büchern hole ich mir im Netz bei Online-Buchhändlern wie „buecher.de“, die auch kurze Besprechungen und Bewertungen anbieten.

Der Austausch über gelesene Bücher und persönliche Empfehlungen finden bei uns in der Bücherei im Kollegenkreis und mit unseren Benutzern an der „Theke“ mündlich statt. Auch privat im Freudeskreis und in der Familie sind Bücher ein Gesprächsthema.

Von den angegebenen Plattformen fand ich LovelyBooks am ansprechensten und habe sie mir deshalb etwas genauer angesehen. Sie ist die größte deutschsprachige Community und ohne Anmeldung kann man Besprechungen zu einer Vielzahl von Büchern lesen. Auch zu einer Neuerscheinung, die ich zu Hause liegen hatte, gab es schon eine Besprechung. Als Rezensent meldet man sich kostenlos an und kann sich mit einer Vielzahl von Lesern und auch mit Autoren austauschen. Durch die unterschiedlichsten Aktionen und Gewinnspiele wird die Teilnahme interessant gemacht. Da die Plattform von einem Verlag betrieben wird, steckt natürlich ein finanzielles Interesse dahinter. Durch die Vielzahl von „Buch- und Leseinteressierten“, die sich in Besprechungen und Bewertungen äußern, bekommt der Verlag viele Informationen über seine Kunden, die er dann verwerten kann.

Bisher haben wir in unserer Bücherei ab und zu bei Facebook über Buch-Neuerscheinungen etwas gepostet. Auch während des SommerLeseClubs konnten die Teilnehmer Lese-Tipps abgeben. Wieviele Nutzer man damit erreichen kann, ist schwierig zu sagen. Für die Zukunft fände ich es sinnvoll, „Social Reading“ in einen modernen Opac mit kombinierter Homepage einzubinden.

 

 

 

 

 

Spaß mit bewegten Bildern

Video-Plattformen sind aus unserem Alltag nicht mehr weg zu denken. Persönlich war mir nur YouTube und die Mediatheken von ARD, ZDF und Arte bekannt, die ich hin und wieder benutze. Mein Mann dagegen ist ständig bei YouTube unterwegs. Neben Musikvideos sucht oft nach Bedienungsanleitungen aller Art oder nach Lösungen von handwerklichen und technischen Problemen. Offensichtlich ist YouTube ein großes Sammelbecken zu allen möglichen Themen, das von einer großen Zahl von Menschen genutzt wird.

Ich habe mir die verschiedenen genannten Beispiele angesehen. Am ansprechensten waren die Beiträge, die kurz und knapp waren oder besonders witzig oder vom Bildmaterial her gut und originell. Besonders gefallen haben mir der „mittelalterliche Auskunftsplatz“ und der Beitrag der Stadtbibliothek Eberswalde. Eher langweilig fand ich dieBeiträge junger Frauen, die ihre Lieblingsbücher vorstellten. Auch den FlashMob der Stadtbibliothek Cuxhafen fand ich etwas langatmig und nicht besonders fesselnd.

In unserer Bücherei haben wir die ersten Versuche mit kleinen Videos auf Facebook ausprobiert: unsere Litfaßsäulen-Aktion und einen Bericht unserer Praktikantin. Die Filme sind gut angekommen und machen unsere Beiträge lebendiger. In Zukunft werden wir wohl verstärkt damit arbeiten. Schön wäre es, wenn zum Thema Fortbildungen angeboten würden, da wir alle keine oder wenig Erfahrungen im Drehen von Videos haben.

Bei der Entdeckungaufgabe zum Thema „Flechtfrisuren“ ist es natürlich klar, dass ein Anleitungsvideo dem Buch mit Fotos überlegen ist. Problematisch ist  nur die Qualität des Videos. Wie will ich beurteilen, ob die Informationen richtig und gut erklärt sind? Bei einem Buch, das durch ein Verlagslektorat gegangen ist, kann ich das garantieren. Auch müssen technischen Voraussetzungen bei der Nutzung vorhanden sein, wie eine stabile Internetverbindung, was man bei einem Buch nicht benötigt. Videos sind eine tolle Ergänzung des Medienbestandes, aber man sollte sie mit einer gewissen Vorsicht einsetzen.

 

 

Spaß mit Bildrechten

Bisher war ich wenig informiert über das Thema Bildrechte. Die Bedeutung des Themas ist mir aber bewusst. Deswegen ist es sehr wichtig innerhalb dieses Kurses sich damit zu beschäftigen.

Mein eingefügtes Bild im Kapitel „Spaß mit Bildern“ habe ich ganz blauäugig ohne die Angabe von Namen und Rechten übernommen. Mir war auch nicht klar, was eine CC-Lizenz eigentlich ist. Ich hoffe, die Angaben, die ich dem Bild beigefügt habe, sind ausreichend.

Für die Zukunft werden wir uns mit dem Thema wohl noch öfters beschäftigen müssen. Den Beitrag von Thomas Schwenke fand ich sehr informativ.

Spaß mit Generatoren

Richtig Spaß gemacht hat mir bei dem Ausprobieren der verschiedenen Generatoren die Bild-Texte des „keepcalmstudios“. Ohne Probleme konnte man sofort loslegen und selbst Sprüche erstellen und sich aus vorgegebenen Ornamente etwas aussuchen. Alles war selbsterklärend und man brauchte keine Anleitungen.

Hier meine „Kreation“:

KeepCalmStudio.com-[Love-Heart]-I-Like-Mushrooms-And-Books

Die „Word Cloud“-Beispiele auf der Wordle-Seite sahen super aus, aber ich habe es aus Zeitgründen nicht ausprobiert.

Da ich für Puzzles nichts übrig habe, habe ich nur einen Blick auf Puzzle-Generatoren und Co. geworfen.

Insgesamt hat man bei dieser Lektion viele Anregungen mit dem kreativen Umgang mit Texten bekommen.